Burnout

Burnout Prophylaxe Programm

Das Burnout ist zunächst vor allem in sozialen Berufen aufgetreten und erkannt worden. Heute wissen wir, dass es immer häufiger in ganz verschiedenen Bereichen auftritt. Nicht nur Be- und Überlastungen in den unterschiedlichsten beruflichen Bereichen, sondern auch Belastung im Familien- und Privatleben können in ein Burnout führen.

Ursprünglich stammt der Begriff Burnout aus der Technik. Bei Flugzeugen beschreibt ein Burnout den Ausfall eines Triebwerkes, dem der Treibstoff ausgegangen ist, in der Kernenergie bezeichnet das Burnout das Durchbrennen eines Brennstoffelementes weil es überhitzt war.

Auf den Menschen übertragen ist ein Burnout ein nicht (mehr) funktionierender Energiehaushalt. Der Mensch hat zu viel „gegeben“ und zu wenig „bekommen“. Sein inneres Feuer ist durchgebrannt, ausgebrannt, erloschen. Der betroffene Mensch fühlt sich müde, emotional und geistig erschöpft, oft auch antriebslos. Er neigt dazu sich zurückzuziehen, nicht mehr am Leben teilzunehmen.

Das Burnout wird dann als das Problem gesehen, das „repariert“ werden muss.

Aber ist es das wirklich? Oder ist das Burnout Syndrom nur das Symptom? Ein Symptom das mir anzeigt, dass etwas in meinem Leben nicht gut läuft, ich vielleicht auf einem Weg bin, der so nicht zu mir passt?

Stelle ich mir Fragen wie: Soll mein Leben ewig so weitergehen? Ist das jetzt alles? Leben ich auf den Feierabend hin, auf das nächste Wochenende, den nächsten Urlaub, nur um dann zu müde zu sein, etwas zu unternehmen? Oder breche ich in gaaaanz viel Aktivität aus, habe immer gaaanz viel zu tun, weil ich es gar nicht aushalte mal zur Ruhe zu kommen?

Was kann ich selber für mich tun, um gar nicht erst an dem Punkt eines Burnouts zu landen? Und was können Pferde dabei für den Menschen tun?

Pferde haushalten ganz natürlich mit ihrer Energie. Wild-lebend finden sie eine Balance aus Nicht-tun, absoluter Anstrengung und wieder in die Ruhe finden. Dies können wir von ihnen lernen.

Aber nicht nur das.

Pferde lehren uns, wie wir klare und dadurch weiche Grenzen setzten können, wie wir auf unsere eigenen Bedürfnisse achten können, ohne den anderen dabei zu vernachlässigen oder zu überrrennen.

Auch den Umgang mit Gefühlen können wir uns von den Pferden abschauen. Für Pferde sind alle Gefühle „nur“ Information, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Übernehmen wir diesen Ansatz und lernen die Information hinter einem Gefühl zu erkennen, können wir mit dem Gefühl ganz anders umgehen. „Negative“ Gefühle verlieren so ihren Schrecken, denn wir lernen konstruktiv mit ihnen zu leben.

Pferde spiegeln uns unser Verhalten. So können wir viele Muster an uns selbst erkennen, und alles was ich selber erkenne, kann ich leichter annehmen und damit auch verändern.

Wie Buck Brannaman es so schön formuliert: „Das Pferd ist dein Spiegel. Manchmal gefällt dir, was du siehst, manchmal aber auch nicht.“

Pferde können mit ihrer hohen Sensibilität hinter unsere Maske schauen, einer Maske, von der wir manchmal gar nicht wissen, dass wir sie überhaupt tragen. Pferde können uns helfen zu erkenne, was uns unsere Energie raubt, aber sie helfen uns auch Zugang zu den Bereichen zu bekommen, die uns neue Kraft und Energie spenden.

In diesem Seminar erlernen Sie Tools, Mittel und Wege, die es Ihnen ermöglichen einem Burnout wirkungsvoll entgegen zu wirken. Tools, die Sie in ihrem Lebensalltag praktisch anwenden, ganz selbstständig, frei und unabhängig.

 

Kursleitung: Christiane Löttgen

Kursdauer: Samstag bis Samstag jeweils von 10.00-17.00 Uhr. Der Mittwoch ist als “day of integration” frei.

Kursgebühr: 1599,- Euro, inklusive Seminarunterlagen, Snacks, Getränke und Mittagessen