Nur so ein Bauchgefühl, oder ? Februar 2016

Liebe Christiane,

inzwischen hat mich der Alltag wieder und aus
diesem heraus ist es mir doch
ein Bedürfnis, Dir noch einmal zu schreiben, wie gut mir das
Seminar bei Dir getan hat.

Ich fand es immer schade, dass ich zu einem Tier wie das Pferd, das
für mich soviel ausdrückt, nie
einen Zugang bekam. Ich stand buchstäblich immer neben mir bei
irgendwelchen Begegnungen.
Deine Hinführung zu Raum und Grenze konnte mir auf einmal die
eigene Überheblichkeit bewusst
machen. Was nutzen alle wohlgemeinten Gedanken, wenn dieser
Hintergrund fehlt.
Welch ein Gewinn war dann, in diesem Zusammenhang auch noch über
das authentische Selbst
nachzudenken. Es hat im wahrsten Sinn erst einmal den “gedanklichen
Müll” identifiziert.

Bei meiner letzten Begnung mit Carla wusste ich , dass ich kein
Pferd sondern ein Schatz vor mir
habe, den mit nach Hause nehmen kann.

Danke an Dich und Carla.

Von Herzen
Renate

Verladetraining

Hängertraining
Liebe Christiane,
ihr ward eben so schnell weg, sodass ich mich gar nicht richtig bei euch bedanken konnte, dass du heute meine Askja so ruhig und zielsicher an den Hänger herangeführt hast. Es war sehr schön zu beobachten, wie meine kleine Islandstute dir näher gekommen ist und dir ihr Vertrauen geschenkt hat. Hoffe, dass ich ein Stückchen davon umsetzen kann.
Ganz lieben Dank nochmals.
Herzliche Grüße
Annette und Askja

Einstieg in das Arbeitsleben

Liebe Christiane,
ich habe mich lange nicht gemeldet, weil der Einstieg in das Arbeitsleben mehr als hart, anstrengend und stressig war. Die Arbeit mit den Kindern ist einfach toll, der Bürokram macht auch Spaß aber viele organisatorische Dinge drum herum laufen einfach nicht richtig. Diese Tasache trübt die eigentlich wertvollen und schönen Erfahrungen etwas:( Aber Ignoranz und gewollte Unwissenheit scheint es nicht nur im Jugendamt zu geben, sondern ist leider auch in vielen anderen Bereichen vertreten.
Was ich bei dir gelernt habe hält mich derzeit aufrecht. Ich vertraue meinen Fähigkeiten und ich bin zumindest schonmal zu 90% überzeugt davon dass ich den Job bislang gut mache und es auch kann. Das wichtigste was deine Pferde und du mir beigebracht haben ist das Differenzieren von meinen Emotionen und den der Anderen. Von zehn Versuchen gelingt es mir bereits sehsmal klar sagen zu können: Was meins ist und was deins. Unschöne Situationen lösen sich so auf die Spannung verschwindet. Die Emotion des Anderen, welche meistens eher nicht so angenehm ist kann ich gemeinsam mit ihm aushalten und ihn sicher hindurchführen.
Das erste was ich tun werde, sobald ich etwas Geld beiseite legen kann, ist mich bei dir für ein Seminar anmelden!
Liebe Grüsse
Ann.

NOW- aus professioneller Sicht

Liebe Christiane,

P.S. Und vielleicht noch ein anderer Eindruck:

Aus der Sicht einer Psychiaterin und Psychotherapeutin: Das NOW-Programm vereint sowohl systemisch-analytische als auch verhaltenstherapeutische Gruppen- und einzeltherapeutische Ansätze mit ausgesuchten und auf viel Erfahrung basierenden körpertherapeutischen Verfahren. Es liefert damit eine beeindruckende Möglichkeit zur Persönlichkeitsentwicklung.

Lieber Gruß

Ise

NOW- Die ersten Nachwirkungen

Liebe Christiane,

das NOW Programm war einfach nur toll! Du und Carol, Ihr ergänzt Euch einfach auf eine wunderbare Art. Die Atmosphäre ist so erfrischend, herzlich, sensibel und ernst gleichzeitig gewesen.

Ich bin so beeindruckt , was dieses ja nur 2-wöchige Seminar bei mir beginnt zu bewirken. Mein „Durchbruch“  war ja in der 2. Woche der Kniefall von F…. und Neles Reaktion darauf mit meinem Satz „ich schmeiße mein Leben weg“ (ich meinte damit so, wie ich derzeit lebe) An diesen Satz und die Gefühle, die er in mir ausgelöst hat, denke ich jeden Tag und die Dinge beginnen sich bereits zu wandeln, so wie in einem Kaleidoskop, das man nur 2 mm weiterdreht!

Das zweite richtig herausstechende Erlebnis ist mein Bild mit den Gefangenenkugeln an meinen Füßen, die (fast) verschwunden sind und Judiths Worte: „Ise, denke an Deine Füße“ Immer, wen ich im Alltag von meinem Weg abkomme, mich gefühlsmäßig zu tief in zu viele Geschichten von anderen Menschen hineinbewege, denke ich daran und schaffe es rascher , mich herauszuziehen.

Sei umarmt,

Ise

 

NOW Programm- Ich komme jederzeit wieder

Liebe Christiane, liebe Carol, liebe Judith,

So vieles ist passiert, ich weiss gar nicht wo anfangen. Und einen gescheiten Kommentar schreiben, gleiches Problem.

Diese zweite NOW-Woche war der Hammer. Natürlich mit der ersten als Basis. Für mich hat sich viel geändert. Und was ja alles sagt, mein Sohn kann wieder lachen!

Mit Sioux läuft auch vieles gut bis sehr gut. Gestern habe ich ihn longiert und es gut gegangen. Ich fühlte mich sehr gut.

Wenn ich mit meinem Sohn in den Stall gehe, habe ich noch Mühe, die Body Scans zu machen, respektive mir die Zeit zu geben, sie ganz zu machen. Manchmal bin ich versucht, eine Abkürzung zu nehmen!

Wir sind am Ausprobieren eines neuen Sattels. Der alte passt gar nicht mehr. Ich binde Sioux nicht an zum Putzen und Satteln und Zäumen. In letzter Zeit läuft er manchmal davon oder reisst den Kopf hoch. Ich weiss jetzt nicht, sind es die schnellen Scans oder ist es der neue Sattel. Kürzlich auf einem Ausritt war er nicht so recht dabei. Er blieb immer wieder stehen und schaute umher. Es war merkwürdig. Und über den Augen hatte er Kummerfalten. Ich habe den Ausritt abgekürzt. Ich kann nicht sagen, dass ich Angst hatte, aber es war gar nicht schön.
Da werde ich mal mit den Scans weiterschauen.

Wir hatten aber auch sehr schöne Ausritte. Einmal kamen wir an eine sumpfige Stelle und ich machte mir schon Sorgen. Da kam von hinten, mein Sohn oder Sioux?, so was wie „Übertreib mal nicht“!

Manchmal beim Putzen und Satteln oder abduschen ist Sioux auch ganz entspannt. Er geniesst es. Das sind schöne Momente.
Das Koppen wurde deutlich weniger.

Sehr hilfreich ist mir auch die Liste mit den positiven Gefühlen. Ich vermisste ja schmerzlich die überwältigend schönen Momente, wo ich die Welt umarmen möchte und realisierte nicht, dass es auch weniger intensive, schöne Momente gibt. Diese sind immer wieder da und ich kann sie geniessen.

Der Journey Ride (zuerst verstand ich immer Johnny Ride!) war sehr aufwühlend. Ich musste sehr stark schauen, dass das falsche Selbst nicht ganz Oberhand gewann. Nicht mal das kannst du! Aber eigentlich hat er mir sehr viel gebracht. Diese starke Verletzbarkeit und dann das Falsche Selbst auf Hochtouren. Das passiert mir ja immer wieder beim Reiten oder Klettern. Jetzt konnte ich ein wenig begreifen, was da abläuft und langsam die Situation entschärfen. Mit Sioux fühle ich mich immer wieder ganz gut.
Auch das „tief atmen, Wasser trinken und hilfreiche Gedanken denken“ hilft mir sehr. Die guten Erinnerungen werden stärker.

 

Weiter muss ich üben mit dem Grenzen setzen. Mit meinem Mann geht es ganz gut. Ich kann es ihm gut erklären, dass es nicht gegen ihn geht sondern für uns zusammen. Und er ist voll dabei.

Ihr seht, da läuft gewaltig viel. Es ist nicht einfach, im Alltag bei sich zu bleiben. Aber ich bin daran.

Dieses NOW hat mich echt weiterr gebracht. Immer öfters kann ich Krisen und Krischen erkennen und überwinden. Dann kommt natürlich immer mehr der Glaubenssatz “es darf nicht gut werden” in Aktion. Das falsche Selbst ist so kreativ – mit der Zeit kann ich hoffentlich diese Kreativität wirklich für mich nutzen!

Ich bin sehr zuversichtlich. Ich denke, ich bin wirklich über diese Krise hinweg.

Ich danke euch ganz herzlich für alles. Ich käme jederzeit wieder.

 

 

 

Ich danke dir und Judith und Carol unendlich.

Felicitas

NOW – leben in “Pferdegeschwindigkeit”

Hallo ihr Lieben,

ich möchte euch nochmals von ganzem Herzen für die wunderbare Zeit im NOW danken. Es ist schier unglaublich, wenn ich zurückdenke zu dem Ausgangspunkt vor der ersten Woche und sehe, wo ich heute stehe – wenn ich nichts von der „Pferdegeschwindigkeit“ wüsste, würde ich vermuten, dass mindestens ein Jahr zwischen den beiden Punkten liegen muss.

Durch die intensive Seminarzeit, in der ihr mich so unglaublich liebevoll begleitet und gestärkt habt, die tolle Gruppe, die wir hatten und natürlich deine genialen Pferde liebe Christiane war es mir tatsächlich möglich, mich mit vielen Themen auseinanderzusetzen und meine Balance in der Verletzbarkeit zu finden. WIE wertvoll diese erste Woche für mich war, wurde mir erst wieder zurück Zuhause so richtig klar, denn hier hatte sich so vieles verändert, einfach dadurch, dass ICH mich verändert hatte :o). Auch die Zeit zwischen den beiden Seminarwochen war Gold wert, ich habe viele wirklich tolle Gespräche mit den anderen Teilnehmerinnen geführt und die Aufgaben haben mich noch weiter zu mir und meiner Ganzheit geführt. Die zweite Woche war ein richtiger Genuss, ich habe jede einzelne Minute, die wir zusammen waren, genossen und finde es immer noch bemerkenswert, wie aus „das mache ich ganz sicher niemals im Leben!“ ein „hey, ok, ich probiere es mal aus – und wow, ich kann das!“ werden kann ;o). Es war wunderschön, die anderen alle wiederzusehen und in jedem einzelnen Gesicht eine deutliche Veränderung sehen zu können – so, wie ich den Wind der Veränderung auch für mich deutlich spüre.

Diese beiden Wochen bei euch waren wie ein „nach Hause kommen“, ich fühle mich einfach wahnsinnig wohl in eurer Nähe, mit den Pferden und auch mit den anderen Teilnehmerinnen und werde sicherlich noch lange von den Erfahrungen zehren. Das einzige, was mir nicht gefällt ist, dass die Zeit jetzt einfach vorbei ist ;o).

Vielen herzlichen Dank für eure „Reiseführung und –begleitung“ hin zu meinem wahren Kern, meinem authentischen Teil und der puren Lebensfreude!!

Fühlt euch ganz lieb gedrückt, bis bald, Silke

 

NOW- präzise, klar und tiefgehender “Erkenntnisgewinn” mit Hilfe von Pferden

Liebe Christiane,

Dir, Judith und Carol nochmals vielen Dank für das tolle NOW-Seminar auf Deinem Hof, das mich in seiner gesamten Konzeption und durch eure kompetente, sichere und bodenständige Durchführung ganz und gar überzeugt hat. Da ich ja keinerlei Vorwissen und Vorerfahrung hatte, weder bzgl. Epona-Arbeit und Linda Kohanov noch bzgl. Bodenarbeit mit Pferden, hatte ich im Vorfeld nur eine sehr grobe Vorstellung davon, in welche Richtung das Ganze gehen könnte. Die Erfahrungen, die ich dann mit Deinen Pferden machen durfte, waren schlichtweg überwältigend. Einen derartig präzisen, klaren und tiefgehenden “Erkenntnisgewinn” mit Hilfe von Pferden hätte ich mir bis dahin nicht annähernd vorstellen können. Ich bin sehr froh, dass ich meiner Intuition vertraut und mich letztendlich zur Kurs-Anmeldung entschieden habe…:-).

Liebe Grüße,

Marion

WUWei oder die Kunst des Nicht- Tun, Juli 2014

Hej Christiane,

es ist nun doch eine Zeit her, seit wir uns gesehen haben und ich will dir sagen – es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an dich und deine Pferde denke, nicht deine Stimme höre oder spüre, wie heilsam und gut es getan hat, euch zu begegnen.
In mir kam das Bedürfnis auf, dir nochmal zu sagen, wie wahrhaft lebensverändernd diese drei Tage mit dir und deinen Pferden waren – vor allem mit dem Gefleckten. Ich werde seine Tanzbewegungen nicht mehr vergessen und sehe sie jedesmal, wenn ich den im Wind wackelnden Platanenblättern vor meinem Fenster zusehe. Zum ersten Mal in meinem Leben geht es mir mehr gut als schlimm und wenn, ist das Schlimme nicht mehr so schlimm – für möglich gehalten habe ich das schon lange nicht mehr! Vor allem nicht in so kurzer Zeit und “nur” durch die Begegnung mit einem Menschen und vier Pferden. Drei Tage, was sind schon drei Tage? Mit euch eine ganze Welt! So ganz glauben kann ich das immer noch nicht. Es ist ein Segen für mich, zu wissen, dass du da bist – irgendwo da draußen und das allein beruhigt mich mehr als alles andere bisher. Das wollte ich dich wissen lassen.

Ich umarme dich,
deine A.

P.S.: Auch mit der Herde hat sich so viel getan! Ich bin nun seit über einer Woche jeden Tag dort, verbringe mit ihnen den Morgen und seit einer Woche bin ich das stolzeste bezahlte Stallmädchen.
‘mein’ kleiner Spanier, ist schon so viel sanfter geworden durch unsere “Raumarbeit” und auch die Stute schafft es schon, sich mir sanft und vorsichtig gegenüber zu verhalten. Es ist so großartig, was ich mit ihnen erleben darf. Ich kann dir deswegen nicht sagen, wie dankbar ich dir bin, dass du mir gezeigt hast, wie fähig und sicher ich mit meinem Raum bin. Ich trage die Kunde von dir und deiner Arbeitsweise jedenfalls freudenstrahlend in die Welt und blicke in ungläubige, aber hoffnungsschimmernde Gesichter. Auch das ist etwas, was mich mehr als beglückt – dass ich es nicht nur mit Worten teilen kann, was ich bei dir erlebt habe, sondern es manche sogar schon fühlen lassen konnte durch den Bodyscan.

WuWei Juli 2014

Liebe Christiane, unser letztes Seminar bewegt mich immer noch, und das ist schön. Habe das Gefühl, dass es mich in den tiefsten Schichten angerührt hat; die ganz kleine Seminargruppe, dieser geschützte Raum auf dem Hof, die Pferde und Deine behutsame und sensible Begleitung… es hat einfach gut getan! Habe auch so viel mitgenommen aus der Begegnung und den Gesprächen mit A… Ich schicke Dir den Text zum authentischen Selbst im Anhang mit, wenn Du ihn mal verwenden kannst, gerne! – Vorgestern Abend mit  Aragon: ganz still im Stall, und dann standen wir nebeneinander, und ich fühlte, als ob sich alle Grenzen auflösten, gemeinsames Atmen, ein Band so stark wie noch nie erlebt, goldene Kugel und miteinander tanzen… WuWei –  Ich spüre ganz tiefe Dankbarkeit! – Mit lieben Grüßen aus der Eifel

Franz Josef