Nur so ein Bauchgefühl, oder ? Februar 2016

Liebe Christiane,

inzwischen hat mich der Alltag wieder und aus
diesem heraus ist es mir doch
ein Bedürfnis, Dir noch einmal zu schreiben, wie gut mir das
Seminar bei Dir getan hat.

Ich fand es immer schade, dass ich zu einem Tier wie das Pferd, das
für mich soviel ausdrückt, nie
einen Zugang bekam. Ich stand buchstäblich immer neben mir bei
irgendwelchen Begegnungen.
Deine Hinführung zu Raum und Grenze konnte mir auf einmal die
eigene Überheblichkeit bewusst
machen. Was nutzen alle wohlgemeinten Gedanken, wenn dieser
Hintergrund fehlt.
Welch ein Gewinn war dann, in diesem Zusammenhang auch noch über
das authentische Selbst
nachzudenken. Es hat im wahrsten Sinn erst einmal den “gedanklichen
Müll” identifiziert.

Bei meiner letzten Begnung mit Carla wusste ich , dass ich kein
Pferd sondern ein Schatz vor mir
habe, den mit nach Hause nehmen kann.

Danke an Dich und Carla.

Von Herzen
Renate

Träume verwirklichen

Jeder Traum beginnt mit einer Frage. Mit welcher Frage hat Ihr Traum begonnen?

Meine Frage, war die nach dem Sinn meines Lebens, nach meiner Lebensaufgabe, meiner Berufung. Dies und ein schwieriges Pferd haben mich auf die Reise geschickt.

Werden wir konkret: Welchen Traum haben Sie verwirklicht?

Mein Traum ist es das Leben von Menschen und Pferden zu verändern, zu verbessern. Beides gehört für mich zusammen.

Die Pferde spiegeln uns Menschen. Dadurch können sie uns helfen unser eigenes Leben besser zu verstehen. Sie zeigen uns Verhaltensmuster, die uns bremsen. Oft können wir selber nicht sehen, was uns hindert ein zufriedenes Leben zu führen. Pferde führen uns auf die sogenannte Gefühlsebene und arbeiten hier mit uns. Nur auf dieser Ebene findet tatsächliches Wachstum, tatsächliche Veränderung statt. Ich kann mir auf Verstandesebene vornehmen, mich zB. bei meinem Chef zu behaupten, aber allein der Vorsatz macht mir die Umsetzung nicht leichter. Pferde können uns hier viel lehren, wir machen die körperliche Erfahrung, spüren, wie es sich anfühlt, seinen Standpunkt zu vertreten, klar aber nicht provokant. Pferde zeigen auf, völlig wertfrei und die meisten Menschen können das gut annehmen und öffnen sich so für Veränderungen.

Ist der Mensch nun selber Pferdebesitzer und mit sich selbst mehr im Reinen, erkennt er seine Muster, verändert dies die Beziehung zu seinem Pferd und das wiederum tut dem Pferd gut. Auch auf der reiterlichen Ebene ist es mein Bestreben, das Leben für Pferd und Reiter angenehmer zu machen. Reiten soll vor allem Freude machen und zwar Pferd und Reiter. Für die meisten Menschen ist ihre Pferdezeit Freizeit, in vielen Pferd Mensch Beziehungen regiert jedoch der Stress. Deshalb biete ich Reitunterricht, der Physiotherapie für das Pferd ist und dem Menschen Leichtigkeit und Freude vermitteln soll.

Ich komme aus der Schulmedizin und hatte hier zunehmend weniger das Gefühl, dem Menschen wirklich helfen zu können. Das was ich in meiner Freizeit in der Pferdewelt gesehen habe, war für mich auch nicht zufriedenstellend. Mit der EponaQuest Arbeit, begründet von der Amerikanerin Linda Kohanov, habe ich einen Weg gefunden mit dem ich sowohl dem Pferd als auch dem Mensch „Gutes“ tun kann.

Manche Träume brauchen ihre Zeit. Wie lange hat es bei Ihnen gedauert, von der ersten Idee bis Sie Ihren Traum verwirklicht hatten?

Das „Vorgeplänkel“ war schon lange da, die Sehnsucht nach etwas anderem, nach meiner Berufung, nach Erfüllung. Dieses Bedürfnis ist langsam aber stetig

Gewachsen. Als ich dann meine Vision hatte, meinen Traum klar sehen konnte, ist es recht fix gegangen. Binnen eines Jahres hatte ich meinen Beruf aufgegeben, einen kleinen Hof gefunden und mein Unternehmen gegründet.

Der direkte Weg ist selten der kürzeste. Welchen Herausforderungen und Hindernissen sind Sie begegnet und wie sind Sie damit umgegangen?

Ich glaube das größte Hindernis war ich mir selbst. Lange wusste ich nur, dass ich auf der Suche nach irgendwas war, sowohl in meiner beruflichen Umgebung als auch in der Pferdewelt .

Eine Idee, was ich ändern wollte, fehlte mir allerdings auch.

Durch ein schwieriges Pferd bin ich auf die Bücher von Linda Kohanov gestoßen und habe hier viele Anregungen gefunden. In der Umsetzung habe ich nicht nur die Veränderung bei den Pferden sondern vor allem auch in mir gespürt. Damit begann mein Weg, zuerst nur für mich. Kein Gedanke daran, dass dies etwas sein könnte, dass meinem Leben eine ganz neue Richtung geben wird.

Ich habe mich dann von Linda Kohanov zum EponaQuest® Instructor ausbilden lassen, bin mittlerweile EponaQuest® Advanced Instructor. Das kombiniert mit meinem Medizinerwissen, meinen Aus- und Weiterbildungen in Akupunktur, Manualtherapie, energetischem Heilen und den vielen verschiedenen „Pferdeausbildungen“ macht mich heute zu dem was ich bin und zu meiner sehr individuellen Art mit Pferd und Mensch umzugehen.

Schwierig war für mich, dass ein paar Menschen von denen ich ganz selbstverständlich Unterstützung und Verständnis erwartet habe, sehr negativ reagiert haben. Ich fand es sehr enttäuschend und hatte Schwierigkeiten mit diesen Menschen weiter umzugehen.

Erfolge entstehen mit anderen. Wer und was haben Sie dabei unterstützt, Ihren Traum zu verwirklichen?

Das sind ganz viele unterschiedliche Menschen. Meine Familie, manche Freunde, von denen ich es gar nicht erwartet hätte, eine verständnisvolle Bankerin, meine Ausbilderinnen Carol Roush, Marie Louise Gould sind nur einige.

Aber auch das Universum hat seinen Teil dazugetan, zB. haben meine Eltern, die sich schon Sorgen gemacht haben, beim Radeln ein Ehepaar kennengelernt, das spontan gesagt hat: „Wir kennen so viele Menschen, die in ihrem Job unglücklich und unzufrieden sind und dadurch krank werden, wenn ihre Tochter den Mut hat so was ganz anderes zu tun, dann sollten sie sie unterstützen.“

Ich bin auch immer wieder auf ermutigende Berichte oder auf schöne Erlebnisse gestoßen, habe Begegnungen gehabt, die mich auf meinem Weg bestärkt haben.

Und last but not least sind bei mir natürlich vor allem die Pferde zu nennen, die Zufriedenheit, das Glück, die Ruhe und Gelassenheit, aber auch die Kreativität und die Energie die ich mit ihnen täglich aufs Neue erlebe, bestärken mich und helfen mir auch über so manche Klippe des Alltags hinweg. Sie helfen mir auf meinem Weg zu bleiben, mich zu hinterfragen, weiterzuentwickeln und zu wachsen, aber sie lehren mich auch nett und großzügig mit mir selbst umzugehen, mich so zu akzeptieren, wie ich bin mit all meinen guten wie auch nicht so guten Eigenarten.

Erkenntnisse sind die Schatzkiste des Erfolges. Was waren Ihre wichtigsten Erkenntnisse auf dem Weg?

Zum einen, dass ich mir sicher sein muss, was ich will und was für mich das Richtige ist. Ist es ein klares JA!!! werde ich unabhängig von der Meinung und Anerkennung anderer und kann dann meinen Traum leichter umsetzten.

Zum anderen mache ich es mir leichter, wenn ich anderen erst von meinen Träumen erzähle, wenn ich sie für mich ganz klar habe. Es besteht sonst die Gefahr, dass andere mir meine Träume zerreden. Wenn man sich in so ungewisse Gefilde begibt, dann sind die eigenen Ängste und Zweifel schon groß genug, da braucht man die von anderen nicht noch erschwerend.

Und egal, was aus dem Traum auch wird, eins habe ich in der Sterbebegleitung von Patienten gelernt. Kurz vor ihrem Tod betrauern Menschen nicht ihre „Fehlschläge“, sondern die verpassten Gelegenheiten, die Träume, die nie gelebt wurden. Und das hatte ich auf der Suche nach meiner Berufung, nach meinem Sinn im Leben immer vor Augen.

Ausblick auf die Zukunft: Welchen Traum wollen Sie als nächstes realisieren?

Mein Traum ist ja nicht abgeschlossen, ich möchte ihn weiter so umsetzten und leben und dadurch meinen Teil dazu beitragen, das Leben von Pferd und Mensch zu verändern, zu verbessern.

Aber zwei Projekte stehen in naher Zukunft an. Das eine steckt noch so in den Kinderschuhen, dass ich noch nicht drüber reden mag. Dass andere ist ein fortbildungsverifiziertes Programm für meine ehemaligen Kolleginnen und Kollegen. Ich glaube die Medizinerwelt kann ein bisschen Pferdeweisheit vertragen.

Gedanken zur Führung

IMG_8965

Ich sehe jemanden, der vorne läuft und zu dem die anderen „aufschauen“.

Ich bewundere denjenigen und möchte mich sofort „anpassen“ bzw. anschließen.

Ich frage mich, ob der Führende glücklich sein kann, mit dem Wissen, dass er führt.

War er schon immer in dieser Position oder hat die Zeit das mit sich gebracht?

Kann ich führen? Möchte ich führen?

Es hat etwas mit Verantwortung übernehmen zu tun. Schaffe ich das? Was passiert, wenn ich falsche Entscheidungen treffe? Wie treffe ich Entscheidungen? Kann ich Entscheidungen treffen?

Es ist schön, in einer Gruppe zu sein, in der Harmonie herrscht und jeder seine Position leben kann.

Aber wovon hängt das ab?

Wie kann ich meine Rolle wahrnehmen/beeinflussen? Hat man diese Eigenschaft oder erlernt man sie?

 

Gedanken zur Führung von Birte Haas

Verladetraining

Hängertraining
Liebe Christiane,
ihr ward eben so schnell weg, sodass ich mich gar nicht richtig bei euch bedanken konnte, dass du heute meine Askja so ruhig und zielsicher an den Hänger herangeführt hast. Es war sehr schön zu beobachten, wie meine kleine Islandstute dir näher gekommen ist und dir ihr Vertrauen geschenkt hat. Hoffe, dass ich ein Stückchen davon umsetzen kann.
Ganz lieben Dank nochmals.
Herzliche Grüße
Annette und Askja

Einstieg in das Arbeitsleben

Liebe Christiane,
ich habe mich lange nicht gemeldet, weil der Einstieg in das Arbeitsleben mehr als hart, anstrengend und stressig war. Die Arbeit mit den Kindern ist einfach toll, der Bürokram macht auch Spaß aber viele organisatorische Dinge drum herum laufen einfach nicht richtig. Diese Tasache trübt die eigentlich wertvollen und schönen Erfahrungen etwas:( Aber Ignoranz und gewollte Unwissenheit scheint es nicht nur im Jugendamt zu geben, sondern ist leider auch in vielen anderen Bereichen vertreten.
Was ich bei dir gelernt habe hält mich derzeit aufrecht. Ich vertraue meinen Fähigkeiten und ich bin zumindest schonmal zu 90% überzeugt davon dass ich den Job bislang gut mache und es auch kann. Das wichtigste was deine Pferde und du mir beigebracht haben ist das Differenzieren von meinen Emotionen und den der Anderen. Von zehn Versuchen gelingt es mir bereits sehsmal klar sagen zu können: Was meins ist und was deins. Unschöne Situationen lösen sich so auf die Spannung verschwindet. Die Emotion des Anderen, welche meistens eher nicht so angenehm ist kann ich gemeinsam mit ihm aushalten und ihn sicher hindurchführen.
Das erste was ich tun werde, sobald ich etwas Geld beiseite legen kann, ist mich bei dir für ein Seminar anmelden!
Liebe Grüsse
Ann.

Linda Kohanov hat in Deutschland ihr POH Programm vorgestellt

Linda Kohanov war in Deutschland und hat ihr POH Programm als Fortbildung für EponaQuest® Instuctoren unterrichtet.

Linda Kohanov

Linda Kohanov

Es waren fünf wundervolle, inspirierende Tage, die mir jede Menge neue Eindrücke und Erkenntnisse gebracht haben. Linda Kohanov ist für mich eine echte Visionärin. Ihre Ideen sind so innovativ und haben das Potential wirklich etwas zu verändern…. in meinem eigenen Leben, im Arbeitsleben, in der Geschäftswelt .

...mal kurz fremd- flirten...

…mal kurz fremd- flirten…

...schnell wieder aufpassen...

…schnell wieder aufpassen…

...und konzentriert mitarbeiten...

…und konzentriert mitarbeiten, der eine so…

..oder so, fleißiges übersetzten...

..die andere so, fleißiges Übersetzten…

Es haben 21 Instructoren aus acht Nationen teilgenommen.

Das “Power of the Herd” Training ist ein Programm, das sich intensiv mit einer innovativen Form der Führung befaßt. Es geht um die vier Anteile des “Meister- Herdenführers”.

1. Der Dominante

2. Der Leader

3. Der Versorger/ Gefährte und

4. Die Raubtierkraft.

Es werden theoretischer Hintergrund und praktische Übungen gelehrt, die die Stärken und Schwächen der einzelnen Anteile verdeutlichen und ihre Umsetzung erleichtern.

Zudem gibt es 12 Führungsprinzipien, die einem helfen, diesen “neuen” Führungsstil umzusetzen.

1. Nutze Gefühle als Information

2. Höre auf Dein Pferd

3. Manage ansteckende Gefühle produktiv

4. Meister Grenzen und Durchsetzungsfäigkeit

5.Enwickle ein “hohe Toleranz für         Verletzbarkeit”

6. Wähle “Dein” Programm, sei Dein eigener Programierer

7. Konserviere Energie für wahre Notfälle

8. Nutze nicht – raubtierhafte Macht großzügig und raubtierhafte Macht sparsam

9. Bereite Dich auf schwierige Gespräche vor

10. Lebe “consenual Leadership”, Führung im gegenseitigen Einvernehmen

11. Kutiviere “Emotionales Heldentum”

12. Enjoy the ride, habe Freude an der Umsetzung.

Ausführlich und für jeden zugänglich beschreibt Linda Kohanov dies in ihrem Buch “Power of the Herd”, das zur Zeit jedoch nur auf englisch erhältlich ist. Eine deutsche Ausgabe des Buches ist in Vorbereitung.

Mit Begeisterung habe ich nun als POH- Instructor Linda´s Ideen in meine eigenen Seminarkonzepte für Führungskräfte integriert und habe viel Spaß an der Umsetzung.

All POH 2014 Germany

 

 

NOW- aus professioneller Sicht

Liebe Christiane,

P.S. Und vielleicht noch ein anderer Eindruck:

Aus der Sicht einer Psychiaterin und Psychotherapeutin: Das NOW-Programm vereint sowohl systemisch-analytische als auch verhaltenstherapeutische Gruppen- und einzeltherapeutische Ansätze mit ausgesuchten und auf viel Erfahrung basierenden körpertherapeutischen Verfahren. Es liefert damit eine beeindruckende Möglichkeit zur Persönlichkeitsentwicklung.

Lieber Gruß

Ise

NOW- Die ersten Nachwirkungen

Liebe Christiane,

das NOW Programm war einfach nur toll! Du und Carol, Ihr ergänzt Euch einfach auf eine wunderbare Art. Die Atmosphäre ist so erfrischend, herzlich, sensibel und ernst gleichzeitig gewesen.

Ich bin so beeindruckt , was dieses ja nur 2-wöchige Seminar bei mir beginnt zu bewirken. Mein „Durchbruch“  war ja in der 2. Woche der Kniefall von F…. und Neles Reaktion darauf mit meinem Satz „ich schmeiße mein Leben weg“ (ich meinte damit so, wie ich derzeit lebe) An diesen Satz und die Gefühle, die er in mir ausgelöst hat, denke ich jeden Tag und die Dinge beginnen sich bereits zu wandeln, so wie in einem Kaleidoskop, das man nur 2 mm weiterdreht!

Das zweite richtig herausstechende Erlebnis ist mein Bild mit den Gefangenenkugeln an meinen Füßen, die (fast) verschwunden sind und Judiths Worte: „Ise, denke an Deine Füße“ Immer, wen ich im Alltag von meinem Weg abkomme, mich gefühlsmäßig zu tief in zu viele Geschichten von anderen Menschen hineinbewege, denke ich daran und schaffe es rascher , mich herauszuziehen.

Sei umarmt,

Ise

 

NOW Programm- Ich komme jederzeit wieder

Liebe Christiane, liebe Carol, liebe Judith,

So vieles ist passiert, ich weiss gar nicht wo anfangen. Und einen gescheiten Kommentar schreiben, gleiches Problem.

Diese zweite NOW-Woche war der Hammer. Natürlich mit der ersten als Basis. Für mich hat sich viel geändert. Und was ja alles sagt, mein Sohn kann wieder lachen!

Mit Sioux läuft auch vieles gut bis sehr gut. Gestern habe ich ihn longiert und es gut gegangen. Ich fühlte mich sehr gut.

Wenn ich mit meinem Sohn in den Stall gehe, habe ich noch Mühe, die Body Scans zu machen, respektive mir die Zeit zu geben, sie ganz zu machen. Manchmal bin ich versucht, eine Abkürzung zu nehmen!

Wir sind am Ausprobieren eines neuen Sattels. Der alte passt gar nicht mehr. Ich binde Sioux nicht an zum Putzen und Satteln und Zäumen. In letzter Zeit läuft er manchmal davon oder reisst den Kopf hoch. Ich weiss jetzt nicht, sind es die schnellen Scans oder ist es der neue Sattel. Kürzlich auf einem Ausritt war er nicht so recht dabei. Er blieb immer wieder stehen und schaute umher. Es war merkwürdig. Und über den Augen hatte er Kummerfalten. Ich habe den Ausritt abgekürzt. Ich kann nicht sagen, dass ich Angst hatte, aber es war gar nicht schön.
Da werde ich mal mit den Scans weiterschauen.

Wir hatten aber auch sehr schöne Ausritte. Einmal kamen wir an eine sumpfige Stelle und ich machte mir schon Sorgen. Da kam von hinten, mein Sohn oder Sioux?, so was wie „Übertreib mal nicht“!

Manchmal beim Putzen und Satteln oder abduschen ist Sioux auch ganz entspannt. Er geniesst es. Das sind schöne Momente.
Das Koppen wurde deutlich weniger.

Sehr hilfreich ist mir auch die Liste mit den positiven Gefühlen. Ich vermisste ja schmerzlich die überwältigend schönen Momente, wo ich die Welt umarmen möchte und realisierte nicht, dass es auch weniger intensive, schöne Momente gibt. Diese sind immer wieder da und ich kann sie geniessen.

Der Journey Ride (zuerst verstand ich immer Johnny Ride!) war sehr aufwühlend. Ich musste sehr stark schauen, dass das falsche Selbst nicht ganz Oberhand gewann. Nicht mal das kannst du! Aber eigentlich hat er mir sehr viel gebracht. Diese starke Verletzbarkeit und dann das Falsche Selbst auf Hochtouren. Das passiert mir ja immer wieder beim Reiten oder Klettern. Jetzt konnte ich ein wenig begreifen, was da abläuft und langsam die Situation entschärfen. Mit Sioux fühle ich mich immer wieder ganz gut.
Auch das „tief atmen, Wasser trinken und hilfreiche Gedanken denken“ hilft mir sehr. Die guten Erinnerungen werden stärker.

 

Weiter muss ich üben mit dem Grenzen setzen. Mit meinem Mann geht es ganz gut. Ich kann es ihm gut erklären, dass es nicht gegen ihn geht sondern für uns zusammen. Und er ist voll dabei.

Ihr seht, da läuft gewaltig viel. Es ist nicht einfach, im Alltag bei sich zu bleiben. Aber ich bin daran.

Dieses NOW hat mich echt weiterr gebracht. Immer öfters kann ich Krisen und Krischen erkennen und überwinden. Dann kommt natürlich immer mehr der Glaubenssatz “es darf nicht gut werden” in Aktion. Das falsche Selbst ist so kreativ – mit der Zeit kann ich hoffentlich diese Kreativität wirklich für mich nutzen!

Ich bin sehr zuversichtlich. Ich denke, ich bin wirklich über diese Krise hinweg.

Ich danke euch ganz herzlich für alles. Ich käme jederzeit wieder.

 

 

 

Ich danke dir und Judith und Carol unendlich.

Felicitas

NOW – leben in “Pferdegeschwindigkeit”

Hallo ihr Lieben,

ich möchte euch nochmals von ganzem Herzen für die wunderbare Zeit im NOW danken. Es ist schier unglaublich, wenn ich zurückdenke zu dem Ausgangspunkt vor der ersten Woche und sehe, wo ich heute stehe – wenn ich nichts von der „Pferdegeschwindigkeit“ wüsste, würde ich vermuten, dass mindestens ein Jahr zwischen den beiden Punkten liegen muss.

Durch die intensive Seminarzeit, in der ihr mich so unglaublich liebevoll begleitet und gestärkt habt, die tolle Gruppe, die wir hatten und natürlich deine genialen Pferde liebe Christiane war es mir tatsächlich möglich, mich mit vielen Themen auseinanderzusetzen und meine Balance in der Verletzbarkeit zu finden. WIE wertvoll diese erste Woche für mich war, wurde mir erst wieder zurück Zuhause so richtig klar, denn hier hatte sich so vieles verändert, einfach dadurch, dass ICH mich verändert hatte :o). Auch die Zeit zwischen den beiden Seminarwochen war Gold wert, ich habe viele wirklich tolle Gespräche mit den anderen Teilnehmerinnen geführt und die Aufgaben haben mich noch weiter zu mir und meiner Ganzheit geführt. Die zweite Woche war ein richtiger Genuss, ich habe jede einzelne Minute, die wir zusammen waren, genossen und finde es immer noch bemerkenswert, wie aus „das mache ich ganz sicher niemals im Leben!“ ein „hey, ok, ich probiere es mal aus – und wow, ich kann das!“ werden kann ;o). Es war wunderschön, die anderen alle wiederzusehen und in jedem einzelnen Gesicht eine deutliche Veränderung sehen zu können – so, wie ich den Wind der Veränderung auch für mich deutlich spüre.

Diese beiden Wochen bei euch waren wie ein „nach Hause kommen“, ich fühle mich einfach wahnsinnig wohl in eurer Nähe, mit den Pferden und auch mit den anderen Teilnehmerinnen und werde sicherlich noch lange von den Erfahrungen zehren. Das einzige, was mir nicht gefällt ist, dass die Zeit jetzt einfach vorbei ist ;o).

Vielen herzlichen Dank für eure „Reiseführung und –begleitung“ hin zu meinem wahren Kern, meinem authentischen Teil und der puren Lebensfreude!!

Fühlt euch ganz lieb gedrückt, bis bald, Silke